es gibt offensichtlich liebe, die fruchtbar ist und früchte trägt und liebe, die auf dem müll landet.
sie wird genährt und darf nicht leben, weg damit, abtreiben, totschweigen, tottrampeln, erfrieren lassen, verbrennen, ihr den hals umdrehen, sie ersäufen, ihr in den prallen geschwollenen bauch treten, bis er aufplatzt, sich selbst auskotzt oder das, was ein körper sein sollte, sich auftut und sie aus der klaffenden wunde herausblutet. vertrösten und verdorren lassen. sie belügen, sie hinhalten und warten lassen, sie verhöhnen, ihr den arsch aufreißen.
am besten man bringt sich gleich selbst um, dann macht man dieser liebe ganz sicher den gar aus und verletzt noch ein paar bekloppte freunde, die es nicht lassen konnten, einen gern zu haben, obwohl man eh schon sein ganzes leben ein dreck war. selbst schuld, ihr träumer und versager.
ihr schlagt mir eine therapie vor? macht doch erst mal selbst eine, ihr dreckssäue. scheiß auf die kunst, scheiß auf blühende landschaften, scheiß auf italien und den frühling mit dir, scheiß auf venedig! scheiß auf scheißpäarchen.
ich will nicht mehr stillhalten, ich will endlich die kontrolle verlieren, ich will endlich zuschlagen, dir die kippe aus deiner dämlichen fresse schlagen, dich, der du mich nicht atmen läßt, dich der du meinen raum einnimmst und mich gerade zur seite geschuppst hast ordentlich vors schienbein treten und die scheißlebendige fruchtbare friedrichshain oder prenzlbergzicke mit ihren debilen wurmfortsätzen, die kreischend an ihren zipfeln hängen und etwas WOLLEN abknallen, den kinderwagen in die spree kippen oder in den main in den neckar, dahin hinein, wo sie herkommen, die blöde schlampe mit ihrem geilen ficker, dem ich vorher die eier abschneide. weg da, jetzt komm ich. ihr arschlöcher, ihr exemplare der gattung. ich hasse euch. ich will euch sterben sehen. ich will keine geräusche mehr aus den monsterkehlen eurer scheißkinder. ich knalle sie mit dem kopf an die wand, so oft, bis ihnen das hirn heraustropft und sie endlich einen grund für abschiedsschmerz hätten. solange bis sie endlich still sind. lasst mich euch stillen! ihr werdet alle bereuen, dass ihr geboren seid. ihr werdet mich in ruhe lassen und meine bedürfnisse respektieren. ihr seid krank und unempfindlich und haltet das fürs normalste von der welt, ihr kackbratzen und normfaschisten. ihr gebilde, ihr radioaktiv verseuchten schleimbatzen ohne ohren, die hören, dass die amsel in f-dur singt.
ich hasse euch und werde es euch in alle windungen und öffnungen hinein kreischen und pressen bis ihr kotzt. so wie ihr es tag für tag mit mir macht. es wird keine gnade geben. ihr arbeitsgläubigen dreckswichser. zur seite! sterbt! und nehmt meinen hass mit, damit ich endlich frei sein kann.
ich hoffe sehr, mit diesem hübschen text für den ingeborg-bachmann-preis vorgeschlagen zu werden. beeilt euch damit, ihr trottel!